Therapie mit Paaren

Hetero- oder Homogeschlechtliche Paare, Liebes- und oder Elternpaare bringen in ihre Beziehungen  mehr oder weniger belastende Themen aus ihren jeweiligen Herkunftsfamilien mit. Diese Themen wiederholen sich in Form von Projektionen in gegenwärtigen Problemsituationen und führen zu ernsthaften Missverständnissen und Zerwürfnissen im Alltag, der Sexualität, Erziehungsvorstellungen, Bedürfnissen nach Verbindung und Autonomie. Aber auch während einer Beziehung entstandene Belastungen können Menschen aus der eigenen Balance bringen. In einer Paartherapie geht es darum, diese  Beziehungssituationen aufzuarbeiten und aus ihnen für die Zukunft zu lernen. Ob Gespräche zur Stärkung oder Trennung einer Beziehung beitragen können ist Teil der Auftragsklärung zu Beginn eines therapeutischen  Prozesses.

 

Familientherapie

Die Anlässe, sich für eine Familientherapie anzumelden, sind sehr unterschiedlich. Die Bedeutung des Familienbegriffs hat sich aus psychologischer und soziologischer sehr vervielfältigt und beinhaltet diverse Formen des Zusammenlebens mit Erwachsenen und Kindern. Ich bleibe in Bewusstheit darüber beim Familienbegriff. In Gesprächen mit Familien  können alle Altersgruppen zu Wort kommen, so sie denn bei den jeweiligen Anliegen beteiligt sind. Die Themen sind Trennungsfragen, Erziehungsthemen, Entscheidungssituationen, Symptomatiken wie Depressionen, Ängste, Essstörungen, Sucht, aber auch Selbstwertfragen, Familien im Ungleichgewicht, psychosomatische Belastungen, Trauer und Tod, und, und, und...

Probleme im Kontext von Beziehungen und als Lösungsversuche zu verstehen, weniger also als individuelle Defizite, wird als erleichternd und wertschätzend erlebt.

Die Anzahl der Sitzungen, die jeweiligen Gesprächskonstellationen und die Abstände der Gesprächstermine können sehr unterschiedlich sein und richten sich nach dem jeweiligen Bedarf.

 

Einzeltherapie

In Einzeltherapien steht die menschlich- therapeutische Begegnung im Mittelpunkt. In bestimmten Lebensphasen taucht das Bedürfnis auf, sich mit dem eigenen familiären Hintergrund zu beschäftigen. Das mag sich auf die Kindheit, Trennungs- und Krisensituationen, Sterben und Verlust oder wiederkehrend belastende Gefühle beziehen. Das Erkennen dysfunktionaler Muster und deren Entstehungsgeschichte, z.B. durch Genogrammarbeit, hilft sich davon zu distanzieren und aus diesen Mustern auszusteigen.

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